Installation einer USV I/O Dry Contact Karte an das Ethernet basierte Überwachungsgerät

Die Überwachungssysteme von Didactum sind mit Eingängen für Dry Contacts ausgestattet. Im Deutschen wird ein Dry Contact auch als potentialfreier Kontakt oder Trockenkontakt bezeichnet. Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei einem potentialfreien Kontakt um ein Relais mit zwei möglichen Schaltzuständen: Normal offen (englisch: Normally Open (NO)) oder Normal geschlossen (englisch: Normally Closed (NC)).

Mit Hilfe von Dry Contacts / potentialfreien Kontakten werden Status- und Störmeldungen an das Ethernet basierte Überwachungsgerät des Herstellers Didactum übertragen. Daraufhin verschickt das Didactum Überwachungssgerät Benachrichtigungen und Alarme per E-Mail und/oder SMS (via GRPS / GSM Modem bzw. E-Mail zu SMS Gateway). Zusätzlich können Meldungen in Form von SNMP-Traps an Gebäude- oder Netzwerk- Managementlösungen (z.B. Nagios oder PRTG) verschickt werden. Die vernetzten Überwachungssysteme unterstützten auch SNMPwalk Funktionen. Hier werden über TCP/IP Netzwerk die vorhandenen potentialfreien Kontakte / Dry Contacts in zeitlichen Intervallen abgefragt.

Per Aktorfunktion kann das Überwachungsgerät von Didactum auch Maßnahmen, wie das Schalten von 12V Relaisausgängen, automatisch ausführen. Alle Ereignisse werden in der Syslog Datenbank des Didactum Überwachungsgeräts inklusive Uhrzeit- und Datumsangabe festgehalten.

Anschlüsse des Kombi-Sensors

 Hier zeigen wird Ihnen, wie Sie die Dry Contact Karte AS-400 für USV Anlagen mit dem Didactum Monitoring System 500 II verbinden. Mit Hilfe der potentialfreien Relaiskontakte des USV-Dry-Contact Boards werden dem Monitoringsystem 500 II u.a. folgende Information übertragen:

  • USV Batteriebetrieb
  • Ausfall der USV (UPS fail)
  • USV Sammelalarm (USV läuft auf Batterie / Ladezustand USV-Batterie/ interner USV Fehler)
  • USV läuft auf Bypass
  • USV läuft auf Batterie
IP-Anbindung Trockenkontakt
Abb.: Sehen Sie hier die Unterseite der USV Dry Contact Karte. Ganz unten sehen Sie die Beschreibung der potentialfreien I/O Kontakte.

IP-Anbindung Trockenkontakt
Abb.: Unten sehen Sie die I/O Kontakte der USV Management Karte. Schliessen Sie Zweidrahtkabel an die zu überwachenden Dry Contact Anschlüsse an. Die genaue PIN Belegung finden Sie im Handbuch Ihrer USV Dry Contact Managementkarte.

IP-Anbindung Trockenkontakt
Abb.: Sehen Sie hier das Ethernet basierte 500 II Überwachungsgerät inklusive Erweiterungsboard. Die Ausgänge der USV Dry Contact Karte werden mit den potentialfreien Eingängen (DRY CONTACTS (IN)) verbunden.

IP-Anbindung Trockenkontakt
Abb.: Im Webinterface des Überwachungsgeräts können Sie jeden einzelnen Dry Contact / Trockenkontakt Eingang individuell konfigurieren. Legen Sie den Namen fest und definieren Sie den Normalzustand (Normal offen / Normal geschlossen) des Störmeldekontakts.

IP-Anbindung Trockenkontakt
Abb.: In der eingebauten Logik des Überwachungsgeräts können Sie für jeden Dry Contact / potentialfreien Kontakt individuelle Benachrichtigungen und Alarme hinterlegen. Zusätzlich werden Aktuator Funktionen, wie das automatische Schalten von Relais oder 12V Ausgängen, vom LAN-basierten 500 II Überwachungsgerät unterstützt.

IP-Anbindung Trockenkontakt
Abb.: Mit der Dry Contact Erweiterungseinheit (Art.Nr. 14028) können vom 500 II Überwachungsgerät noch zusätzlich bis zu 64 Stück potentialfreie Kontakte über Ethernet Netzwerk überwacht werden. Binden Sie so vorhandene Netzersatzanlagen, Notstromaggregate, Sprinkleranlagen, Klimaanlagen, Videoüberwachungsanlagen, CO2 Löschanlagen, Alarmanlagen usw. in die 24x7x365 Netzwerküberwachung des Monitoringsystems 500 II ein.